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Nichts ist hier unmöglich,

aber wenig wahrscheinlich

 

denn

es gibt viele hohe Berge, die

man bezwingen kann und muss.

Das kleine, niedliche Ich-Will-Monster

Text  Annabell Keilhauer (Kastl), Bilder Claudia Kastl

Da war einmal ein kleiner Junge. Der Junge sollte ins Bett gehen. „Ich will aber noch schauen, ob der rote Bauklotz unter dem Schrank liegt. Und ich will noch schauen, ob draußen eine Katze lang läuft. Und ich will noch den Rest von der Brezel suchen und ich will, ich will, ich will.“ sagte der kleine Junge. mwfisch1

Aber die Eltern sagten: „Nichts da.“ und steckten ihn trotzdem ins Bett. Da stand der kleine Junge in seinem Bettchen, rüttelte an den Stäben und dachte gar nicht daran zu schlafen. Er stand im Bett und rief: „Ich will aber noch schauen ob das rote Licht am Herd angeht, und ich will noch suchen wo der Löffel ist, und ich will ...“

Da öffnete sich auf einmal die Tür vom Kinderzimmer. Herein kam ein kleines, niedliches Monster.

„Wer bist Du denn?“ fragte der Junge. „Ich bin das kleine, niedliche Ich-Will-Monster.“ sagte das kleine Monster, „und weil ich so klein und niedlich bin, bekomme ich alles.“ „Aber das geht nicht. Das ist mein Zimmer.“ sagte der Junge. „Ich bin das Monster und deshalb will ich alles.“ „Aber ich war zuerst da.“ radfahren1

Die beiden stritten sich so laut, dass die Mama ins Zimmer kam. „Was ist das denn für ein Lärm? Und wer bist Du denn?“ fragte sie das kleine, niedliche Monster. „Ich bin das kleine, niedliche Ich-Will-Monster“ sagte brav das Monster. „Und was willst Du?“ fragte die Mama. „Na alles“ sagte das Monster. „Und was willst Du, mein kleiner Junge?“ fragte die Mama ihren Jungen. „Ich will auch alles“ sagte der kleine Junge.

„Hm“ sagte die Mama „wenn ich alles meinem Jungen gebe, so kriegt das kleine, niedliche Ich-Will-Monster  ja gar nichts. Wenn ich aber dem niedlichen Ich-Will-Monster alles gebe, dann bekommt mein kleiner Junge gar nichts mehr. Das geht auch nicht. Hm, was soll ich denn da bloß machen? Das ist schwierig. Da muß ich mal in Ruhe drüber nachdenken.“ Und die Mama ging aus dem Zimmer und kam ganz lange nicht wieder. liegend

 

Da wurde der Junge müde und kuschelte sich in sein Bett. Auch das kleine Monster wurde müde und krabbelte zu dem Jungen ins Bett. Beide schmiegten sich eng aneinander. Dann schliefen sie friedlich zusammen ein.

Neu erschienen im

Andra Danu Verlag Bärnau :

Turnen mit dem Papst

  turnenAnnabell und Fred Keilhauer

Das Buch umfasst 276 Seiten und kostet 12,00 Euro

ISBN 978-3-938253-06-9

 

Radiojournalist Jahn geht insgeheim einer dunklen Beschäftigung nach.

Er ist an sich nicht wesentlich religiös und obendrein Single. Doch dann

findet er über die Beschäftigung mit religiösen Auswüchsen nicht nur zaghaft

zu einem eigenen Glauben, sondern auch zur großen Liebe.

 

 

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 Feenrache

Annabell Keilhauer

Das Buch umfasst 342 Seiten und kostet 12,00 Euro

ISBN 978-3-938253-07-6

feenrache
Unterschiedlicher können zwei Mädels kaum sein. Kasandra weiß sich in der Wildnis zu behaupten und schert sich nicht um Stilfragen. Mariola hat Sinn für Mode und geht gern shoppen. Kein Wunder, dass es zwischen den beiden gehörig kracht. Auf wundersame Weise geraten sie in eine Regenbogenwelt. Hier ist alles anders. Es gibt Feen, Elfen und Zwerge. Doch wer wird sich mit seiner Lebensweise hier behaupten können? Und dann ist da noch Lara, die zwischen den beiden steht. Werden die drei es gemeinsam schaffen, wieder nach Hause zu kommen? Dazu müssen die Mädels miteinander auskommen. Können sie Frieden schließen oder gar zu einer Freundschaft finden?

Für Mädchen ab ca. 12 Jahren